Der Hundeflüsterer von B. C. Schiller

Für spannende Thriller bin ich immer zu haben. Da ich dem E-Book seit einiger Zeit dem gedruckten Roman den Vorzug gebe, weil es im Bett auf dem Kindle wunderbar zu lesen ist, ohne dass die Arme erlahmen, halte ich gezielt Ausschau nach Büchern der Kindle Edition. Mittlerweile habe ich die weniger bekannten Autoren entdeckt, weil die E-Books preiswert sind und wirklich spannende und gut geschriebene Storys dabei. Eine dieser Entdeckungen ist das Autorenpaar B. C. Schiller, das sich auf das Schreiben von Agententhrillern eingeschossen hat. Der „Hundeflüsterer“ ist ein von Anfang bis zum Schluss fesselnder Roman, der mit einem entsprechenden Drehbuch bestimmt einen klasse Kinofilm abgeben würde und eine echte Konkurrenz zu den James-Bond-Verfilmungen wäre. Zwar bin ich nicht der absolute Fan von Agententhrillern, aber wenn sie spannend geschrieben sind, stecke ich doch ganz gerne meine Nase rein.

B. C. Schiller, das sind Barbara und Christian Schiller, ein Ehepaar, das vom Lesen spannender Literatur zum Schreiben eigener Bücher kam. So ist es in der Amazon-Biografie zu lesen. Mir hat „Der Hundeflüsterer“ gut gefallen, denn die agierenden Personen sind gut charakterisiert, der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Wenn ein Mensch mit Hunden so kommunizieren kann, wie in dem Buch beschrieben, dann ist das genial. Aber so ganz glauben will ich es nicht. Egal, die Schauplätze sind beeindruckend und bildhaft beschrieben, und wenn es ein paar brutale Szenen gibt, sind sie noch harmlos, wenn ich Romane von  Jo Nesbo oder Arne Dahl daneben stelle. Das Ende ist anders als man sich erhofft und wirft mehr Fragen auf als beantwortet werden. Fazit: Die 99 Cent für das E-Book „Der Hundeflüsterer“ waren gut investiert.

Über Ruth Weitz

Freie Journalistin, Autorin und Texterin
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