Oma kocht ungarisch –

Klappentext

Schmecken Sie Ungarn, wie es leibt, lebt und genießt. Diese Rezepte-Schatzkiste birgt die wahren Küchengeheimnisse hinter Lángos, Letscho, gefüllten Paprika, Kesselgulasch, Topfenknödel, Palatschinken und vielen weiteren deftigen Spezialitäten. Alle Rezepte sind inspiriert durch den ungarischen Vater der Autorin, der vor beinahe 100 Jahren ein gefeierter Meisterkoch war und mit seiner Kochkunst internationale Trophäen gewann. Alma Marianne Válki-Wollrabe, halb Deutsche, halb Ungarin, kochte bereits im NDR-Fernsehen, veröffentlichte mehrere Koch- und Sachbücher und ist bekannt durch ihren deutschen Rezepte-Blog oma-kocht.de

Meine Bewertung

Das Kochbuch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, was allerdings meine Bewertung nicht beeinflusst hat. Da ich selbst gerne koche, Rezepte aber vorwiegend als Anregung für eigene Kreationen verwende, ist dieses Buch ein prima Ratgeber, zumal hier wertvolle Tipps zum Gelingen einer Speise gegeben werden. Das Buch kann ich aus eigener Ambition heraus empfehlen, denn es hat viele Ideen für den Küchenzettel parat. Die darin enthaltenen Abbildungen sind authentisch und suggerieren keinen »Hochglanz-Eindruck«.

Für das Buch gebe ich ***** 5 Sterne

Oma kocht ungarisch

Einfach zum Nachkochen
138 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-96443-2346
Alma-Verlag

14,90 Euro

Zur Autorin

Alma Válki-Wollrabe, Jahrgang 1946, aus Deutschland, aber mit ungarischen Wurzeln. In diesem Buch folgt die Autorin den Spuren ihres Vaters, der Mitte des vorigen Jahrhunderts ein gefeierter ungarischer Meisterkoch war und internationale Trophaen gewann. Von ihm erbte Alma Válki-Wollrabe ihre lebenslange Leidenschaft für Ungarns ursprüngliche, herzhafte Küche. Die begeisterte Rezeptsammlerin präsentierte ihre Kochkunst im NDR-Fernsehen, veröffentlichte mehrere Koch- und Sachbücher und bloggt regelmäßig in ihrem Internet-Blog oma-kocht.de. Nomen est omen: Oma Alma kocht gerne für ihre sieben Enkelkinder und fünf Urenkel!

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Vogelsberg und Wetterau – Lieblingsplätze zum Entdecken

Vogelsberg und Wetterau: Lieblingsplätze von Andrea Reidt

Verlagsinformation:

HESSENS WILDE MITTE  Vogelsberg und Wetterau: Hier steinige Anhöhen, tiefe Wälder, sprudelnde Bäche. Dort fruchtbare Ebene mit Auen, Äckern, Streuobstwiesen. Der Vogelsberg ist ein Outdoor-Eldorado: Ausritt, Skitour, Wassersport – alles möglich. Zudem gibt es idyllische Dörfer und Städtchen wie Schotten, Schlitz, Alsfeld oder Lauterbach zu erkunden. Die Wetterau präsentiert sich leicht mondän in der Jugendstilstadt Bad Nauheim und baugeschichtlich spannend, etwa in der Festungsstadt Büdingen. Zu Schlössern, Burgen und Seen, auf Wander- und Radwege, auf Bauernhöfe und Märkte, in Museen und Wirtshäuser führt Sie Andrea Reidt in beiden Regionen.
Quelle: Gmeiner Verlag

Meine Bewertung:

Lauterbach, Herbstein, Vulkanradweg, die hügelige Landschaft des Vogelsbergs sind mir gut bekannt, denn ich bin in Alsfeld geboren, später dann nach Romrod gezogen und dort aufgewachsen. Die Autorin hat 88 ihrer Lieblingsplätze beschrieben, die sich über den Vogelsbergkreis und den Wetteraukreis erstrecken und  Zipfel des Schwalm-Eder-Kreises und des Landkreises Gießen berühren. Der Leser spürt, das Herz der Autorin schlägt an diesen Orten schneller. Die markanten Punkte, die sie besucht hat, hat sie mit eigenen Erfahrungen und Eindrücken flankiert, Historisches erläutert und Tipps zu besonderen Ausflugszielen und gastronomischen Highlights mit regionalen Besonderheiten bereichert.
Auf den knapp 190 Seiten mit Fotos zu jeder Beschreibung finden Interessierte und in dieser Region verwurzelte Menschen Appetithäppchen zum Ausprobieren, zum Wieder- und neu entdecken.
Zwar ist das Gebiet, in dem ich geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen bin und später meine Ausbildung abgeschlossen habe, nur peripher in dem Büchlein bedacht. Aber das darf ich bei dem breiten Spektrum der Lieblingsplätze von Andrea Reidt auch nicht erwarten. Ein bisschen stolz bin ich, dass das Cover das Rathaus meiner Geburtsstadt Alsfeld und im Hintergrund den Turm der Walpurgiskirche zeigt.

Insgesamt kann ich sagen: Das Buch gefällt mir sehr gut. Ich nehme es oft zur Hand, um darin zu blättern, in Erinnerungen zu schwelgen und Neues zu entdecken.

Meine Bewertung: ***** 5 Sterne

Andrea Reidt
Vogelsberg und Wetterau
Lieblingsplätze zum Entdecken
192 S. / 14 x 21 cm / Paperback
Erscheinungsdatum Juni 2018
ISBN 978-3-8392-2286-7
Paberback: 16 Euro
E-Book: 7,99 Euro

Zur Autorin:

Andrea Reidt (1956), Journalistin, Fotoreporterin, Essayistin und Reisebuchautorin, lebt in Wiesbaden, ist nordseesüchtig und liebt ganz besonders die (Kultur-)Landschaften von Sylt und der anderen Nordfriesischen Inseln und Halligen. Sie wuchs in Nordfrankreich, im Vogelsberg und im Lahntal auf, studierte unter anderem in Spanien und lebte mit Familie lange im Allgäu. Die Regionen und Länder, die sie bereist und bewohnt, sind die Schauplätze ihrer Beschreibungen, Geschichten, Anekdoten und Fotografien.
Quelle: Gmeiner Verlag

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Diese eine Frage – Mein Leben mit Essstörung

Das Leseexemplar habe ich vom BoD-Verlag erhalten. Ich hatte es angefordert, nachdem ich erfahren hatte, dass die Autorin ganz in meiner Nähe lebt und auch prompt erhalten. Vielen Dank dafür! Die 176 Seiten hatte ich schnell gelesen, denn es handelt sich um eine authentische Geschichte. Sie macht deutlich, dass Essstörungen jeden betreffen kann und sie sich im Kopf abspielen. Eine Krankheit, die lebenslang mehr oder weniger latent vorhanden ist und wie im Fall von Alexandra Walther nur durch Verständnis und Unterstützung im Familien- und Freundeskreis zurückgedrängt werden kann.

Zum Klappentext

Eine Essstörung ist eine Krankheit, bei der sich die Gedanken permanent um das Thema Essen – oder viel mehr das Nicht-essen drehen. Folgen sind psychische Leiden, Rückzug und nicht zuletzt auch gesundheitliche Schäden.
Die Autorin berichtet rückblickend über ihre eigene Erfahrung mit dieser Krankheit, denn sie war selbst jahrelang magersüchtig. Ungeschönt erzählt Alexandra Walther, wie sie aus der Idee, ihr Leben vollständig selbst kontrollieren zu wollen, die Entscheidung traf, massiv abnehmen zu wollen. Sie geriet in einen Kreislauf, der genau das erzeugte, was sie genau vermeiden wollte: den Verlust der Kontrolle über Ihr Leben.
In dem Bewusstsein, die Krankheit vermutlich niemals vollständig zu überwinden, malt die Autorin jedoch nicht schwarz, sondern zeigt vielmehr auf, dass man trotzdem einen Weg finden kann, glücklich mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Sie erzählt von Ihrem Weg zurück ins Leben und gibt Hinweise, wie Bezugspersonen Magersüchtigen begegnen und für sie da sein können.

Meine Bewertung

Die Autorin hat ihre Geschichte flüssig erzählt, die sich spannend liest. Es ist festzustellen, dass sich Alexandra Walther von der Seele schreibt, was sie berührt, wie sie versucht zu analysieren, was sie zur  Magersucht getrieben hat, wie der Weg in die Essstörung abgelaufen ist. Das erklärt auch, warum die Struktur der Story nicht klar aufgebaut ist. Gedankensprünge von der Vergangenheit zur Gegenwart, dann wieder zurück in eine andere Zeitspanne lassen den roten Faden zuweilen abreißen. Ein chronologischer Aufbau wäre hier hilfreich gewesen, damit die Leser und Leserinnen (es sind wohl mehr Leserinnen als Leser, die das Thema beschäftigt), die Geschichte einer Essstörung besser und zwar von Anfang an, über die Eskalation bis zu einem guten (derzeitigen) Ende nachvollziehen zu können. Zu loben ist, dass kaum orthografische und grammatikalische Fehler enthalten sind, was sonst bei vielen Selfpublishern zu beobachten ist.
Zusammengefasst kann ich feststellen, dass dieses Buch für Betroffene und Menschen in deren Umfeld ausgesprochen empfehlenswert ist. Es ist durchweg authentisch und macht klar, dass die Seele die größte Rolle bei dieser Krankheit spielt, flotte Sprüche und gut gemeinte Ratschläge keinen Sinn machen, sondern nur Verständnis und eine liebevolle Begleitung mit Stärkung des Selbtwertgefühls.

Meine Bewertung: **** (4 Sterne)

Diese eine Frage
Mein Leben mit Essstörung

Alexandra Walther

7,99 Euro (E-Book 2,99 Euro)

Paperback, 180 Seiten
ISBN-13: 9783746094908
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 23.02.2018

Über die Autorin ist wenig zu sagen.  Dieses Buch zu schreiben, war ihr Traum, wie sie auf Seite 176 bekennt. Sie gibt allerdings ihre E-Mail-Adresse an, um auf Fragen zu antworten.

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Superbias Lied – ein Buch, das berührt

Der Klappentext

Die Mutter stirbt bei der Geburt, Vater Benny nimmt Drogen und verdient sein Geld mit Straßenmusik. Bianca wächst im Haus der Oma auf, einer berühmten Operettensängerin der 20er Jahre. Das Mädchen lebt in einer Welt der Phantasie und großen Fragen: Wo ist das Ende des Universums? Wo war ich vor meiner Geburt? Mit zehn Jahren findet Biancas Kindheit ein jähes Ende. Sie schließt sich Vater Benny an, lässt sich mit ihm von Land zu Land, von Stadt zu Stadt treiben. Auf den Plätzen der Provence entfaltet sich ihr Talent als Sängerin. Jahre später macht sie unter dem Namen Superbia eine große Karriere als Musikerin und Künstlerin. Ihre Kreativität scheint so unerschöpflich wie die Energie, mit der sie ihre Ideen in die Tat umsetzt. Wären da nicht diese unerklärlichen Gefühle von Schuld und Angst …

Meine Bewertung:

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und es erst einige Monate liegen lassen müssen. Es fehlte mir die Zeit, es zu lesen. Doch als ich es dann vor einigen Tagen in die Hand nahm, hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen und ich habe nicht lange gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Mit viel Witz und dem Fokus auf das Wesentliche im Leben ist dieser Roman ausgestattet, ohne in eine Schmonzette abzudriften.
Das Schicksal von Superbia berührt, deren Mutter bei der Geburt starb und sich die Verluste von lieben Menschen durch ihr Leben ziehen. Dennoch meistert sie ihr Leben, geht auf in der Musik und in ihrer Familie. Im Mittelpunkt steht die Kunst, von der sie angetrieben wird. Doch immer keimen Schuldgefühle in ihr auf. Die Leser erfahren viel über das Musikerleben, über das Backstage-Geschehen bei Konzerten und den Spagat zwischen Karriere und Familie. Toll erzählt!
Es gibt auch eine CD zu dem Buch, die mir leider abhanden gekommen ist. Ich hoffe, ich finde sie wieder, um sie anzuhören.

Das Buch habe ich vom Autor zur Verfügung gestellt bekommen, wofür ich mich herzlich bedanke. Das hatte aber keinen Einfluss auf meine Rezension.

Meine Bewertung ***** (5 Sterne)

Superbias Lied (Edition Pure)
Gebundene Ausgabe,
336 Seiten
Stories u. Friends Verlag; Auflage: 1 (9. Oktober 2017)
ISBN-13: 978-3942181884
Größe: 12,6 x 3,2 x 19,2 cm
Preis 19,90 Euro 

Zum Autor

(Quelle: Website von Henning Schöttke)

Henning Schöttke
(c) Henning Schöttke

Henning Schöttke ist ein Kieler Comic-Zeichner und Romanautor. Er wurde am 11.11.52 in Hamburg geboren.
Schon als Jugendlicher zeichnete er Comics, wollte ursprünglich aber Musiker werden. Er studierte Mathematik und Musik für Lehramt und zeichnete währenddessen Werbezettel für den Copyshop, in dem er jobbte. Ein Mitarbeiter vermittelte ihn daraufhin als Comiczeichner seiner ersten Serie in der Zeitschrift Segeln.
1981 eröffnete Schöttke zusammen mit seinem Bruder die nach einem walisischen Ort benannte Kieler Szenekneipe Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.
Comicausstellungen in seiner Kneipe brachten ihn in Kontakt mit dem Kieler Semmel Verlag. Er veröffentlichte sein erstes Comicbuch Latona und entwickelte kurz darauf eine Katzenserie: Flohbus erschien in vielen Szenezeitungen. Nach Abdrucken in der taz wurde der Rowohlt Verlag aufmerksam und gab 1986 die Katzencomics als Buch heraus. Flohbus wurde zum Namenspaten für unzählige Katzen und sogar für eine Figur der Lindenstraße.
Schöttke erfand 1989 die Figuren Motte & Lazy, deren Comics regelmäßig in den Lehrbüchern der Nachhilfeorganisation Studienkreis erscheinen. Er illustrierte seither in verschiedenen Verlagen weit über 100 Schulbücher. Bereits 1997, in den Anfangszeiten des Internet, startete er das Satireweb Imho.de, hier erschien 1999 sein Boris Becker Comic „Bin ich Drin?“, eine Satire auf einen AOL-Werbespot. Der Comic entwickelte sich zu einem der ersten großen Junket-Mails. Innerhalb von drei Tagen verbreitete er sich bis in den letzten Winkel Deutschlands.
Seit 2002 ist Henning Schöttke auch als Autor tätig. Er schrieb die Drehbücher für mehrere Kurzfilme, die auf Video-Festivals mit Preisen ausgezeichnet wurden. Zum Jahr der Mathematik veröffentlichte er in einer Anthologie des Stories & Friends Verlages mathematische Kurzgeschichten. Im September 2011 erschien sein Roman „Gulas Menü“. Es folgten die Romane „Acedias Traum“, 2013, „Luxurias Glück“, 2015, „Superbias Lied“, 2017.
Seit 2013 unterrichtet er Kreatives Schreiben.
Seit 2016 ist Henning Schöttke Kulturvermittler des Landes Schleswig-Holstein. Er berät Schulen bei der Planung, Antragstellung und Durchführung von künstlerischen Projekten.

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Zuhause kann überall sein

 

Im November vergangenen Jahres war ich mit Beatrice Brenner, Geschäftsleiterin des BVMW-Kreisverbandes Aschaffenburg (Bundesverband mittelständische Wirtschaft), im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags am 17. November in der Dr.-Vits-Grundschule in Erlenbach a. Main und in der Montessori-Schule in Sulzbach-Soden zu Gast, um gemeinsam mit den Kindern das Bilderbuch »Zuhause kann überall sein« von Irena Kobald und Freya Blackwood zu lesen. Dieses Bilderbuch wurde uns von einer Grundschullehrerin empfohlen.

Zum Buch

Das Bilderbuch ist im Knesebeck-Verlag erschienen und zeigt sehr anschaulich, wie es gelingen kann, durch Interesse und Empathie Integration zu erreichen.
Es erzählt die Geschichte von »Wildfang«, einem Mädchen, dass durch den Krieg in seiner Heimat in ein anderes Land kam, wo ihm alles fremd war: die Menschen, das Essen, die Tiere und Pflanzen, sogar der Wind. Es verstand die Sprache nicht. Im neuen Zuhause kuschelte es sich in eine alte Decke, die es in seiner Phantasie gewebt hatte – mit gewohnten Worten und Geräuschen. Diese Decke gab Wildfang Halt und Sicherheit.
Durch die Begegnung mit einem Mädchen im Park, das freundlich zu Wildfang war, lernte das Flüchtlingskind jeden Tag ein neues Wort und webte sich aus den gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen eine neue Decke, die von Tag zu Tag wuchs.
Dieses Kinderbuch ist sehr gut geeignet, um gemeinsam mit Grundschulkindern die Bilder anzuschauen, den Text zu lesen und Parallelen zu eigenen Erfahrungen herzustellen. Besonders gut gefallen hat mir die Lesung in einer Migrantenklasse mit Kindern unterschiedlichster Herkunft, die sehr engagiert mitgemacht haben.

Meine Bewertung: **** (4 Sterne)

Irena Kobald & Freya Blackwood (Illustrationen)
Übersetzt von: Tatjana Kröll

Zuhause kann überall sein

21.5 x 25.5 cm, gebunden, 32 Seiten
durchgehend farbig illustriert
Preis € [D] 12,95 [A] 13,40 / sFr 18,90
ISBN 978-3-86873-757-8
erschienen am 16. Februar 2015
Ab 5 Jahren

Über die Autorinnen

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich, lebt aber heute – nach Stationen in zahlreichen Ländern – mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie auch als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special-Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.
(Information des Knesebeck-Verlags)

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Rezension Carla Berling – Mordkapelle

Mordkappelle von Carla Berling.

Das Rezensionsexemplar habe ich von der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten. Vielen Dank! Erschienen ist die Originalausgabe bei HEYNE

Zum Inhalt (Klappentext):

Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.

Der Plot:

Der vermeintliche Menschenfreund und wohlhabende Apotheker Ludwig Hahnwald wird auf grausame Art umgebracht. Er wurde an seinen Rollstuhl gefesselt in einer Kapelle nahe Bad Oeynhausen verbrannt. Bei ihren Recherchen stößt die Reporterin Ira Wittekind auf allerhand düstere Verwicklungen und Ungereimtheiten. Hahnwald war offensichtlich nicht der gutmütige Wohltäter, für den man ihn hielt. In seiner Familie zeigen sich menschliche Abgründe, denen Ira Wittekind nachgeht. Nach und nach kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das vierzig Jahre zurückliegt und der Schlüssel zu dem Mord ist. Bei ihren Recherchen begibt sie sich selbst in große Gefahr.

Fazit:

Carla Berling gelingt es, die in ihrem Kriminalroman agierenden Personen bildhaft darzustellen und ihre Besonderheiten und Charaktere herauszuarbeiten. Auf rund 400 Seiten beschreibt sie ausführlich Landschaften, Begegnungen und Eigenheiten. Was allerdings auf der Strecke bleibt, ist der Spannungsfaden, der immer wieder abreißt, weil sich die Autorin zu sehr in Details ergeht. Weniger ist manchmal mehr. Wer die Zeitungsbranche kennt, entdeckt in dem Roman so manche Ungereimtheiten. So wird ein Lokalblatt in Bielefeld einer Redakteurin allein aus wirtschaftlichen Gründen kaum so viel Freiraum ermöglichen, dass sie wochenlang für Recherchen freigestellt wird. Aber das sei verziehen, denn es hebt die Stellung der Protagonistin heraus, die als zentrale Figur die Hauptrolle spielt. Alles in allem eine gut geschriebene Geschichte, zwar etwas irreal und nicht immer schlüssig.

Meine Bewertung: *** (3 Sterne von 5 möglichen)

Carla Berling
Mordkapelle
399 Seiten
Originalausgabe 05/2017
ISBN 978-3-453-41996-4
auch als E-Book erhältlich
erschienen bei Heyne (Verlagsgruppe Randomhouse)

9,99 Euro

Die Autorin

Carla Berling, ihren eigenen Angaben nach unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimreihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem mit ihrer Comedyreihe »Jesses Maria« durch große und kleine Städte. (aus der Beschreibung von Randomhouse)
Ihre Website: www.carla-berling.de

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Mord mit Meerblick – Ein Kroatien-Krimi von Ranka Nikolic´

Mord mit Meerblick

Den Roman habe ich als kostenloses Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten. Vielen Dank! Wie bei allen anderen Rezensionsexemplaren hat dies meine Beurteilung nicht beeinflusst.

Klappentext

In der kroatischen Hafenstadt Rijeka wird ein Mann ermordet aufgefunden. Für Sandra Horvat und ihr Team von der Mordkommission wirft der Fall einige Fragen auf. Dass Sandra nebenbei auch noch die skurrilen Reibereien zwischen ihren Kollegen Milic´ und Zelenika in den Griff bekommen muss und einen neuen Kollegen anzulernen hat, macht die Sache nicht gerade einfacher. Danijel Sedlar ist ein Mann mit festen Meinungen, was zwischen den beiden für jede Menge Zündstoff sorgt. Leider ist er auch unverschämt attraktiv, sodass sie ihm nur schwer widerstehen kann…

Zum Inhalt

Die Inspektorin Sandra Horvat ist eine Frau mit Ecken und Kanten, die ihren Lebenspartner auf dramatische Weise verlor und mit familiären Auseinandersetzungen zu kämpfen hat, besonders mit ihrer Schwester, die sie mit Gesundheitsbelehrungen nervt. Nun hat sie einen komplizierten Mordfall an einem jungen Mann zu lösen, dem am frühen Morgen die Kehle durchgeschnitten wurde. Neben ihren beiden Kollegen, den mit derben Humor gesegneten Mihajo Zelenika serbischer Abstammung und dem von seiner Mutter verwöhnten Jakov Milic muss sie mit dem neuen Mitarbeiter Danijel Sedlar den Tathergang ermitteln. Sozusagen im »Nebenkriegsschauplatz« haben die Kriminalbeamten an einem Schnellkochtopfmord an einer Rentnerin zu knabbern. Sie stehen kurz davor, diesen Fall zu den Akten zu legen, weil sie bei ihren Ermittlungen nicht weiterkommen.
Sandra Horvat und ihr Team befragen zunächst die Bewohner des gepflegten Mietshauses, vor dem der Ermordete von einem Straßenkehrer gefunden wurde. Von Letzterem werden sie auf die Spur eines jungen Mannes geführt, der sich in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben soll. Weitere Ermittlungen führen die Beamten zu Freunden des Ermordeten, Fabijan Novosel und Mirko Rak, die sich im Drogenmillieu bewegen. Lange Zeit liegt der Hintergrund des Mordes im Dunkeln, bevor die Lösung durch hartnäckige Polizeiarbeit gefunden wird. Mittlerweile hat Sandra Horvat Gefallen an ihrem neuen Kollegen gefunden, der aber leider verheiratet ist.

Fazit

Die Autorin hat in ihrem Erstlingswerk sympathische, wenn auch zum Teil etwas skurrile Figuren mit exzentrischen Neigungen gezeichnet, die der Geschichte aber Pep und Humor geben. Sehr eindrucksvoll beschreibt sie die Hafenstadt Rijeka mit ihrem mediterranen Flair, kulinarischen und kulturellen Angeboten. Der Kriminalfall ist eigentlich nur schmückendes Beiwerk. Im Mittelpunkt stehen Gefühle und menschliche Schwächen, Einsamkeit und unerfüllte Träume. Das ist schön zu lesen, mindert aber die Spannung.

Meine Bewertung ***/* (Dreieinhalb Sterne)

Mord mit Meerblick
Ranka Nicolic´
Blanvalet Verlag, erschienen im März 2017
Taschenbuch, 288 Seiten
ISBN 978-3734103544
9,99 €
Als Audio-CD 10,49 €

 

Zur Autorin

Ranka Nicolic´
Foto: Blanvalet Verlag

Ranka Nikolić wurde 1966 in Rijeka geboren, kam im Alter von drei Jahren nach Deutschland und lebt heute mit ihrer Familie in München – allerdings nicht, ohne ihrer Heimat Kroatien, der sie sich nach wie vor sehr verbunden fühlt, mindestens drei Besuche im Jahr abzustatten.

Sie begann bereits als Jugendliche mit dem Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten und gibt ihre Erfahrung heute als Leiterin von Schreibseminaren weiter. Mord mit Meerblick ist der erste Band ihrer Kroatien-Krimireihe im Blanvalet Verlag.

Quelle: Blanvalet Verlag

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Das Scherbenhaus von Susanne Kliem

Das Scherbenhaus von Susanne Kliem

Den Psychothriller »Das Scherbenhaus« von Susanne Kliem, herausgegeben bei carl’s books erhielt ich als kostenloses Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe Random House, was meine Bewertung nicht beeinflusst.

Der Klappentext

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage „Safe Haven“, die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im „Safe Haven“ ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Mein Fazit

In der Tat, das Buch ist gut zu lesen und entbehrt nicht an Spannung. Der Plot ist geschickt aufgebaut und führt den Leser in die menschlichen Abgründe eines Psychopathen, der es versteht, die Menschen für sich einzunehmen, sie zu manipulieren und für seine Zwecke  zu missbrauchen, sie zu quälen und an den Rand des Wahnsinns zu führen. Mit Carla Brendel hat die Autorin eine sympathische Protagonistin entwickelt, die trotz schwerem Schicksal und von Angst gepeinigt dem angeblichen Unfalltod ihrer Halbschwester nachgeht und in einem Netzwerk von Intrigen unterzugehen erscheint. Neben der spannenden Handlung erfährt der Leser, bzw. die Leserin viel über kreatives Kochen, bildende Kunst und moderne Architektur mit den vielschichtigen digitalen Steuerungsmöglichkeiten für Raumklima, Sicherheitsvorkehrungen und mehr.

Allerdings wirken einige Verknüpfungen sehr konstruiert und realitätsfern, was den Lesespaß für ambitionierte Krimileser dämpft. Schon früh ist erkennbar, wer der böse Bube ist. Dennoch ist die Idee gut, »Das Scherbenhaus« ist gut erzählt und geeignet als Bettlektüre, die nicht gänzlich den Schlaf raubt.

Meine Bewertung **** (4 Sterne)

Susanne Kliem
Das Scherbenhaus
carl´s books
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-58566-5
€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

 

Die Autorin

Susanne Kliem
Foto: carl´s books

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete u. a. als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis geschrieben. Nach dem Thriller Die Beschützerin (2014) erschien von ihr – ebenfalls bei carl’s books – der hochgelobte Kriminalroman Trügerische Nähe (2015), zu dem eine Verfilmung bereits in Vorbereitung ist.

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Schön erzählt: Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Roman wurde mir von Randomhouse zur Verfügung gestellt! Vielen Dank! Dies
hatte allerdings keinen Einfluss auf meine Rezension.

Der Klappentext

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

Zum Inhalt

Zugegeben, es ist eine sehr schön erzählte Geschichte, die durch beeindruckende Sprachbilder beeindruckt. Sätze wie »Das Gefühl, wieder dem Leben ausgeliefert zu sein, bereitete ihr Unbehagen«, ziehen sich wie Gemälde durch das knapp 450 Seiten starke Werk. Es ist die Geschichte einer Vergangenheitsbwältigung und ein »Frauending«. Über Jahrhunderte verwurzelte Traditionen, Mystik, Naturgewalten und Trauer um eine verlorene Liebe sind die Grundlage. Die Protagonistin geht auf Spurensuche und verbringt eine lange Zeit auf der Insel Isola del Titano, wo sie letztlich viel über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt und ihre eigenen Wurzeln findet. Sie wird konfrontiert mit einer leidenschaftlichen Liebe und hat Angst davor, das gleiche Schicksal wie ihre Mutter zu erleben. Es sind tragische Verwicklungen, die sich in einem alten Kloster und auf der Insel abspielen, in die Vergangenheit hineinreichen und die Gegenwart beeinflussen. Eingestreut in die Handlung sind viele Backrezepte, die auch in der Geschichte eine Rolle spielen.

 Mein Fazit

Als Freundin von verzwickten und humorigen Kriminalgeschichten fiel es mir schwer, diesen Roman bis zum Ende zu lesen. Romantische, geheimnisumwobene Liebesgeschichten voller Mystik, wecken bei mir wenig Begeisterung, selbst wenn sie einem gehobenen literarischen Anspruch gerecht werden. Die agierenden Personen sind zwar vor dem geistigen Auge präsent, aber ihre Handlungsweise ist, von mir diplomatisch ausgedrückt: »nicht von dieser Welt«. Es fehlt auch der Spannungsfaden, der die Leser mitzieht und die Neugierde anfeuert. Kurz gesagt: Der Roman ist nichts für mich, anderen mag er gefallen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Meine Bewertung: *** 3 Sterne

Erschienen: 13.03.2017
ISBN: 978-3-328-10040-9
447 Seiten
Taschenbuch, Klappenbroschur

Preis € 10,00
Penguin-Verlag

Die Autorin

Valentina Cebeni
(Randomhouse)

Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren, doch sie trägt das türkisblaue Meer, das dieKüste Sardiniens umspielt, im Herzen. Bereits seit ihrer Kindheit hat sie zwei große Leidenschaften: für mitreißende Geschichten und für das Kochen und Backen. Sie liebt es, über die Rezepte ihrer Familie die gemeinsame Vergangenheit wiederzuentdecken. „Die Zitronenschwestern“ ist ihr Debüt in deutscher Sprache.
(Quelle: Randomhouse)

 

 

 

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Omas Pilze – ein etwas anderes Rezeptbuch von Marianne Wollrabe

Ein Pilzrezeptbuch der besonderen Art.

Vielen Dank dem Verlag Shaker Media, der mir das Reszensionexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Das hat meine Bewertung des Buches allerdings nicht beeinflusst.

Zum Inhalt

Heimische Speisepilze selbst im Wald und auf der Wiese sammeln und zu Hause zubereiten – nach Omas Originalrezepten! Marianne Wollrabe verrät, wann und wo die besten Pilze sprießen, wie man sie findet, trocknet, lagert und verarbeitet. Zum Wiederentdecken: Köstliche Klassiker mit Wiesenchampignons, Pfifferlingen und Steinpilzen. Zum Nachkochen: Längst vergessene Schlemmereien mit Pilzsorten wie Herbsttrompete, Schopf-Tintling und „Krause Glucke“. Diese delikaten Pilzgerichte enthalten viel Eiweiß und wertvolle Mineralstoffe, unterstützen das Immunsystem und haben fast keine Kalorien. Flankiert werden die Rezepte mit Ratschlägen zum Pilzesammeln und eigenen Erfahrungen, die zum Verfassen dieses Buches führten.

Meine Bewertung

Schon allein die Fotos in diesem besonderen Rezeptbuch machen Lust, selbst auf Wanderschaft zu gehen, Pilze zu sammeln und sie zu einem leckeren Gericht zu verarbeiten. Die Rezepte sind gut zusammengefasst und machen es auch der wenig erfahrenen Köchin oder ihrem männlichen Pendant leicht, sie nachzukochen. Flankiert werden sie mit hilfreichen Tipps zum Gelingen des Pilzgerichts.
Daneben finden sich auch wissenswerte Informationen über die einzelnen Pilze und immer der Rat, Vorsicht walten zu lassen, wenn man den gesammelten Pilz nicht haargenau kennt. Im Anhang werden noch einmal die wichtigsten Giftpilze vorgestellt und an welchen besonderen Merkmalen man sie erkennt.

Fazit

Ein gelungener Ratgeber für alle, die Pilze mögen und sie selbst zu einem leckeren Gericht verarbeiten möchten. Hervorzuheben sind die verschiedenen Variationsmöglichkeiten von der Suppe über eine rein vegetarische Zubereitung bis hin zum besonderen Clou eines Fleischgerichts. Die große Schrift ist gut lesbar, und die zwischen den Rezepten eingestreuten Abbildungen gefallen dem Auge. Ganz wichtig sind auch die Hinweise auf die Gefahren, selbst auf Pilzsuche zu gehen, wenn die Kenntnisse fehlen.

Meine Bewertung: **** 4 Sterne

Erscheinungsdatum: 17.03.2017

Preis: 12,90 €/16,20 SFr
Paperback
ISBN 978-3-95631-568-8
88 Seiten
23 Abbildungen
Gewicht, 142 g, Größe 21 x 14,8 cm
Auch als E-Book (Epub) zu 6,90 € erhältlich

Zur Autorin:

Marianne Wollrabe, Jahrgang 1946, stammt aus Herzberg am Harz.

Die Kochleidenschaft liegt ihr im Blut: Ihr Vater war ein ungarischer Meisterkoch. Schon als Kind kochte sie gern und verwendete möglichst viele frische Kräuter, was zur damaligen Zeit ein Novum darstellte. Marianne Wollrabe veröffentlichte bereits mehrere Koch- und Sachbücher und präsentierte ihre Kochkunst im NDR-Fernsehen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, sieben Enkelkinder und drei Urenkel. Zum vorliegenden Pilz-Kochbuch hat sie ihr Mann inspiriert.

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